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Agamas

Agamas sind im hinduistischen Weltbild, Offenbarungstexte.
Diese Offenbarungstexte werden den göttlichen, hinduistischen Personen zugeordnet. Also zb. Vishnu, Shakti und Shiva. Es haben sich 5 Klassifizierungen bzw. Klassen abgebildet, welche als Pancha Upasakas bezeichnet werden.
Die Agamas gelten als Offenbarungstexte aus welchem die Tantra-Lehre abgeleitet wird. Deshalb wird in der Literatur der Begriff Tantra und Agama oft gleich gesetzt.

Die 5 Klassen sind im folgenden:

  • Shaiva-Agamas -> dem Shivaismus zugeordnet.
  • Shakta-Agamas -> dem Shaktismus zugeordnet.
  • Vaishnava- oder Pancharatra-Agamas -> dem Vishnuismus zugeordnet.
  • Ganapati-Agamas -> Ganeshi zugeordnet.
  • Surya-Agamas -> Surya zugeordnet.

Die Aspekte der Agamas:

Die Agamas beinhalten 3 Aspekte.
Mantra, Yantra und Tantra.

Mantra:
Mantra ist eine Klangform für die jeweilige Gottheit. Oft auch als Ersatz für Devata.
Devata ist die Basis für Yantra und Tantra.

Yantra:
Ein Yantra ist einfach gesagt eine Erscheinung aus der Energie des Mantras. Ein Yantra ist ein Werkzeug, ein Hilfsmittel für einen jeweiligen Zweck. Es hat meistens die Form einer geometrischen Figur.

Jedes Devata hat ein Yantra, eine spezifische, geometrische Figur welche die Natur Devata’s und dessen Weltbild repräsentiert. Für Meditationen, Rituale oder Anbetungen werden diese Yantra’s auf den Boden gemalen oder mit farbigem Puder/ Pulver gefüllt. Für dauerhaften Gebrauch werden diese auch oft auf Metallplatten geritzt. Ein Yantra dient der Anbetung und wird energetisiert mit den jeweiligen Mantren. Es wird wie ein Devata behandelt und angebetet wie ein Devata.  Die Verehrung eines Yantras beinhaltet die Verehrung des Devata Vorsitzenden (Shiva, Shakti, Vishnu, etc.), seiner Gemahlin, den Zugehörigen und Untergebenen. In der Verehrung dieses Yantra’s geht es um die Versöhnung mit allen von ihnen und ist ein intensives Ritual.

Tantra:
Tantra ist ein Praxisbuch. Es beinhaltet und vereint, Mantra und yogische Methoden und Philosophie (Tatva-Mantra samanvaya).

Tantra beschäftigt sich mit der Philosophie und den Methoden für die Lenkung und Leitung der Energien von Mantra und Yantra. Es geht darum die Energien zu kanalisieren und in der geistigen Entwicklung zu integrieren.

Tantra ist das primäre Thema in der Literatur der Agamas. Im Hinduismus wird der Begriff Tantra generell für Praktiken verwendet. Der Umgang mit diesen Praktiken wird Tantra Sastra genannt. Darin gibt es 3 Untergruppen: die Tantra Sastra (der Umgang mit den Praxis erprobten, aus den spirituellen Schriften überführten, Praktiken), die Pratyaksha Sastra (die Wissenschaft der realen Erfahrung), die Sadhana Sastra (die Wissenschaft der spirituellen Praxis) und die Upasana Sastra (beinhaltet 4 Teile Padas).

Die 4 Padas der Upasana Sastra:

Jnana Pada, Yoga Pada, Kriya Pada, Carya Pada.

Jnana Pada beschäftigt sich mit der Weltanschauung und spirituellen Philosophie. Es erklärt die Natur des Universums, das Führen der realen Welt, der Schöpfung und dessen Auflösung. Es erklärt die ewigen Prinzipien der Natur, die Natur des Selbst und die Philosophie der Bindung und Befreiung.

Yoga Pada erläutert die Methoden um das Wissen von Jnana Pada zu erfahren und anzuwenden. Es erklärt Verfahren damit das individuelle Bewusstsein mit dem ewigen Bewusstsein und dessen Wesen in unendlicher Glückseligkeit vereint werden.

 

Fortsetzung folgt…

 

 

 

 

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