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FKK/Naturismus und TantraYoga

FKK/Naturismus und TantraYoga

„Wir sind nackt und sagen uns Du!“ Dies ist schon über 100 Jahren der Wahlspruch der deutschen Naturisten. TantraYoga üben wir ebenfalls nackt, wir sagen „om namasté“, und wir pflegen ebenfalls einen lockeren und respektvollen Umgang miteinander. Beides sind ganz verschiedene Subkulturen, ziehen jedoch ähnliche Personen an, die Freude an Bewegung und Nacktheit haben. Trotz der unterschiedlichen Herkunft haben beide Philosophien gemeinsame Züge und ein verwandtes Menschenbild. Wo liegen die Gemeinsamkeiten und wo die feinen Unterschiede?

Der Naturismus oder die Freikörperkultur (FKK) ist eine der vielen deutschen Reformbewegungen aus dem frühen 20. Jahrhundert, die mit den Nachteilen und Auswüchsen der modernen Industriegesellschaft und der traditionellen bürgerlichen Gesellschaft aufräumen und eine neue Qualität ins Zusammenleben der Menschen bringen wollten. Die Freikörperkultur ist ein westliches (und im Kern typisch deutsches) Konzept, das in anderen Kulturen kaum denkbar ist. – Tantra wie Yoga hingegen haben ihren Ursprung im alten Indien. Sie wurden über die Jahrhunderte in vielen verschiedenen Ausrichtungen in kleinen Zirkeln gepflegt, und sie umfassten mit ihren Philosophien viel mehr, als wir heute darunter verstehen mögen. Wie das klassische Yoga im 20. Jahrhundert erlebte Tantra in den letzten 25 Jahren eine Renaissance und trat seinen Siegeszug im Westen an. Was wir heute im Westen kennen und praktizieren, müsste streng genommen „Neo-Yoga“ und „Neo-Tantra“ genannt werden, denn wir haben beides modernisiert und unserer Lebenswelt angepasst. Tantra und TantraYoga haben östliche Traditionen und westliche Ideen integriert und damit etwas Neues entwickelt.

 

FKK/Naturismus und TantraYoga

Der Naturismus ist heutzutage zwar häufig losgelöst von seinem ursprünglichen ideologischen Überbau (zum Beispiel „kein Fleisch, kein Alkohol, kein Tabak“). Klassische Vereine sind nur noch dünn gesät, die meisten Leute gehen heute einfach zum Spass nackt baden, wenn es gerade passt, vor allem in den Sommerferien am Mittelmeer. Die Bewegung ist damit viel breiter und diffuser geworden. Nicht mehr alle verstehen unter FKK das Gleiche, wie ein kurzer Blick ins Internet zeigt …

Der grösste Unterschied zwischen Naturismus und TantraYoga liegt in seinem Verhältnis zur sexuellen Energie: Ursprünglich war der Naturismus zwar sehr körperbetont in einem Sinn, dass gesunde Menschen in der Gemeinschaft ihren Köper pflegen und stärken sollten, um in der modernen Welt wieder einen Zugang zu ihrer Natur zu finden. In voreiligem Gehorsam wurden alle sexuellen Aspekte komplett ausgeblendet, wohl um unberechtigte Kritik der bürgerlichen Gesellschaft und religiösen Kreise abzuwenden. Obwohl der Naturismus die klassische gesellschaftliche Ordnung reformieren wollte, übernahm er die traditionelle Moral ebendieser Gesellschaft und blieb in seiner ursprünglichen Form sogar sehr restriktiv, asexuell und lustfeindlich.

FKK/Naturismus und TantraYoga

Ganz anders unser TantraYoga, das zum Ziel hat, die sexuelle Energie des Menschen zu erkunden, zu fördern und in konstruktive Bahnen zu lenken. TantraYoga ist in diesem Sinn ein Zweig der „sexuellen Befreiung“ und vor allem ein Mittel zur spirituellen, geistigen und körperlichen Weiterentwicklung jedes Menschen.

Interessant bleibt, dass sich häufig dieselben Menschen sowohl für Naturismus als auch für TantraYoga interessieren. Freude an der Bewegung und Nacktheit ist die gemeinsame Basis für beide Aktivitäten. Beim TantraYoga geht es jedoch noch ein paar Schritte weiter und es geht eine ganze neue Welt auf, wenn Sie sich mit der dahinter stehenden Philosophie befassen. Es ist ein lohnender Weg!

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