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Scheidenentzündungen. Brennend, juckende Fragen…

Es gibt sie immer wieder und man hört immer wieder von ihnen. Die Scheidenentzündungen.

Was hat es mit ihnen auf sich? Wie kann Frau sich schützen? Ist der Mann daran schuld? Wie kann Frau sie verhindern? Ein Artikel aus tantrischer Sicht.

Mehr als die Hälfte aller Frauen haben mindestens einmal im Leben eine Scheideninfektion. Juckreiz, Brennen, Rötung, Ausfluss oder Schmerzen beim Sex. Bei jeder zehnten Frau kommt es immer wieder dazu. Stress, psychische Belastungen, Ängste vor Krankheiten, geschwächte Immunabwehr, Behandlungen mit Antibiotika und Nahrungsunverträglichkeiten. In den letzten Jahren wurde jedoch zunehmend eine übertriebene Hygiene als Ursache für die Krankheiten festgestellt. Die Solothurner Frauenärztin Regina Widmer meinte: „Wir waschen uns eher zu viel.“ „Wasser trocknet die Haut im äusseren Genitalbereich aus und Seife bzw. Duschmittel greifen den schützenden Säuremantel der Intimhaut noch zusätzlich an.“ Die Folge: Die Intimzone reagiert empfindlicher auf Reize und Reibungen, wie zb. in einer engen Hose, auf dem Fahrradsattel, beim Sex.

Manchmal reicht jedoch auch bereits ein Besuch im Thermal- oder Wellnessbad. Es ist jedoch dort weniger wegen den Keimen, Pilzen und Bakterien sondern viel mehr wegen dem Chlor und Ozon das die Haut zusätzlich irritiert. Geschädigte Haut ist der ideale Angriffspunkt für krank machende Keime. Auch etwa für den aus dem Enddarm stammenden Hefepilz Candida alibicans. Er befällt die äussere Intimzone, kann in die Yoni gelangen und dort eine Pilzinfektion erzeugen.

Solange das Bakterienverhältnis in der Yoni aufrecht gehalten werden kann, ist alles in Ordnung. Solange die  Milchsäurebakterien überwiegen ist alles im Lot, sie halten das gesunde, saure Yonimilieu aufrecht. Nehmen aber krank machende Bakterien überhand – kann es zu stark riechendem Ausfluss kommen – wie zum Beispiel beim Gardnerella vaginalis.

Treten diese Entzündungen regelmässig auf, auch in langjährigen Partnerschaften, können Sie davon ausgehen das etwas mit der Sexualität, in der Beziehung oder der Lust nicht stimmt. Wenn dies zu Beginn einer neuen Partnerschaft entsteht, können Sie vermuten, dass die Schleimhäute sich beginnen aufeinander anzupassen. Muss jedoch nicht sein. Keinesfalls liegt es am Mann, der sich angeblich nicht zu waschen scheine. Eine gesunde Intimschleimhaut ist immun gegen eine grosse Anzahl schädlicher Bakterien. Das heisst jedoch nicht, dass der Mann sich nicht pflegen braucht.

So schützen Sie sich vor Infektionen und stellen das Wohlgefühl wieder her:

Am besten schützen Sie sich vor Infektionen, Entzündungen oder Pilzen, wenn Sie Ihre Schleimhäute regelmässig pflegen und feuchthalten. Hier einige Tipps dazu:
Aus einem Buch von Andro: Reinigen Sie sich regelmässig mit einem Knoblauch-Joghurt. Das desinfiziert, befeuchtet und stellt ein gesundes Milchsäurebakterien-Verhältnis her. Für die Frau, tränken Sie einen Tampon in Joghurt und tragen Sie ihn eine gewisse Zeit in sich mit.

Ebenfalls hilfreich sind Essigwasser-, Zitronen-, Lavendel- oder Teebaumöl-Spühlungen. Dazu einen halben Liter warmes Wasser mit zwei Esslöffel Essig mischen und auf der Toilette oder in der Badewanne sitzend die Yoni ausspühlen. Ein kleines Plastikfläschen erfüllt hier den Zweck ausgezeichnet.

Desweiteren sind auch Gleitmittel ein sehr pflegender Schutz. Am besten eines auf Wasserbasis. Aus eigener Erfahrung empfehlen wir hier: Yes, Bio-Gleitmittel, ein 100% organisches Gleitmittel auf Wasserbasis. Pjur Med, Repair Glide, ist ebenfalls ein sehr empfehlenswertes Produkt auf Wasserbasis mit Inhaltsstoffen wie regenerierendem Hyaluron für die trockene und gereizte Haut im Intimbereich.

Sie können auch zusatzfreie Öle, wie Babyöl, Jojoba-, Mandel- oder Olivenöl ausprobieren. Da jedoch manchmal die Atmungs- und Schwitzfähigkeit damit vorübergehend beinträchtig wird kann sich dies unangenehm anfühlen. Probieren Sie es aus.

Was auch hilft ist sich selbstverständlich und natürlich täglich nackt zu bewegen. Die Luft und Freiheit im Intimbereich gibt ein wunderbares Gefühl von Gesundheit und hat einen positiven Einfluss auf das Scheidenmilieu. Auch schwitzen und Sauna Besuche helfen dem Intimbereich, das natürliche Klima herzustellen bzw. aufrechtzuerhalten.

Noch ein Tipp zum Schluss:

Einer gesunden Intimhaut können Keime nichts anhaben. Weder auf oeffentlichen Toiletten, der Hygiene des Mannes oder schmutziger Bettwäsche. Eine entspannte, regelmässige Sexualität, gesunde Ernährung, ausreichend Luft und lustvoller Pflege hilft Ihnen, sich gesund und wohl mit Ihrer Yoni zu fühlen.

Beitragsbild-Quelle: Marcel Gerber  / pixelio.de
Quellen: Beobachter.ch, Mehr Spass am Sex – Andro,

 

 

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