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Tantra Yoga – was ist das? Eine kurze Audio Erklärung…

Tantra Yoga – was ist das?

Ich erzähle Ihnen heute mehr über Tantra Yoga – Nutzen, Sinn, was Tantra Yoga ist, für was Tantra Yoga dienen kann, wie Tantra Yoga geübt wird und auch einige Erklärungen zum Ursprung von Tantra Yoga. Ich lehre in meiner Gruppe das Tantra Yoga nach Andro. Zu dem Tantra Yoga gibt es auch ein Buch mit dem gleichnamigen Titel „Tantra Yoga – das Yoga der Liebe“.
Yoga ist im Westen mittlerweile sehr bekannt geworden. Bereits die meisten Krankenkassen zahlen einen Teil an die präventive und nachhaltige Körper-, Geist- und Seelenschulung. Es wird akzeptiert, dass Hatha Yoga gesund ist. Dazu gibt es auch zahlreiche Beispiele, die belegen, dass mit yogischen Übungen ernsthaften Krankheiten entgegengewirkt werden kann. Das Wort „Yoga“ bedeutet „zusammenschließen, verbinden, Vereinigung herstellen“. „Tantra“ kommt von „Tantori“ und bedeutet „weben, vernetzen“.

In der tantrischen Tradition wird die sexuelle Vereinigung als die höchste Form von Yoga betrachtet. Wenn man Yoga alleine praktiziert, findet es ein inneres Bündnis zwischen den verschiedenen Organen und Energien statt, zum Beispiel mit dem Herz oder der Leber, den Wurzel-, oder den sexualen, oder auch den lunaren, oder kosmischen Energien. Das Tantra Yoga oder das tantrische Yoga kann als spezifischer Yogapfad betrachtet werden, der jedoch nicht konform mit der Veda ist beziehungsweise mit der Vedanta. Die Anschauung der Dualität wird im Tantra radikalisiert. Wenn alles göttlich ist, dann auch der physische Körper, die Lust, die Gefühle, das Begehren und das materielle Dasein wie auch Emotionen und das Schattendasein vom Mensch. Tantra Yoga will die auch ausloten und vergöttlichen anstatt auszuklammern und zu verachten. Tantra Yoga ist ein Weg der Magie, oft auch als Sexualmagie bezeichnet, die alles menschliche unternimmt, um auch weltlichen Erfolg, Ruhm und Wohlstand zu erreichen.

Tantra Yoga – was ist das?

Aus dem Tantra beziehungsweise im tantrischen Yoga ist zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert dann aus den Kreisen der Nath-Tradition das Hatha Yoga entstanden. Die Entwicklung ist stark der halbmystischen Gestalt Gorakhnath zuzuschreiben. Unterschiede vom Hatha Yoga zum Tantra Yoga liegen in der Übungsweise. Im Hatha Yoga werden lockere Kleidung aus Baumwolle oder einen Hüftgürtel getragen. Das Tantra Yoga wird nackt geübt. Wenn Yoga nackt geübt wird, schafft das eine Atmosphäre, die mit erotischer Energie geladen ist. Das kann bei den Übungen sehr befreien und Paaren auch helfen, sich durch den Anblick vom Partner in verschiedenen Stellungen erotisch stimulieren zu lassen und sich damit auch wieder lieben zu lernen. Alleine geübt, entwickelt das die eigene Natürlichkeit und stärkt die Gefühlswelt in Verbindung mit der eigenen Sexualität.

 

Ein weiterer wesentlicher Aspekt im Tantra Yoga ist das Singen von Mantras und das Vorstellen von Symbolen während der Stellungen. Das Singen von Bija-Mantras, sogenannte Kurz-Mantras oder Laute, bringt den Körper in eine positive Schwingung und Stimulation durch die Vibration der Stimmbänder. Es ist ebenfalls in verschiedenen Projekten und Studien belegt worden, dass alleine singen eine heilsame Wirkung haben kann. Durch ganz kurze Laute können sich auch unbegabte Sängerinnen und Sänger im Tantra Yoga meistern. Ein weiteres erkennbares, positives Phänomen vom Singen während der Körperstellungen ist, dass sich damit auch die Atmung automatisch reguliert. Die Atmung wird mit dem regelmäßigen Üben tief, ruhig und gleichmäßig. Der Klang geschieht durch die Ausatmung, die Pause durch die Einatmung.

Tantra Yoga – was ist das?

Das Vorstellen und Visualisieren von Symbolen und Energiekanälen hat seine Wurzeln im taoistischen Yoga und ist der dritte Aspekt im Tantra Yoga. Wir geben dem Verstand damit während der Körperstellungen die Aufgabe, sich auf etwas Unkonventionelles oder auch Kraftgebendes zu konzentrieren. Das hilft den Übenden, nicht mit übertriebenem Fleiß und Wille in die Stellungen zu gehen und eventuell Schaden am Körper anzurichten. Man erhält mit diesen Visualisierungen vielmehr die richtige geistige Einstellung zu den Übungen und den Stellungen. Viele Menschen, die sich das erste Mal mit yogischen Übungen beschäftigen, sind schnell enttäuscht, weil sie sich mit ihren eigenen Beschränkungen konfrontiert sehen. Das ist ganz sicher ein Fehler, denn jedes Individuum hat unbegrenzte Kräfte, Stärken und Möglichkeiten, die wir uns nur ganz selten in der ganzen Dimension vorstellen können. Übungen, die an einem Tag unmöglich erscheinen könnten, könnten vielleicht schon später nach ein paar mal üben ganz leicht und einfach durchgeführt werden.

 

Yoga ist kein Leistungssport. Man übt Yoga und speziell auch Tantra Yoga um eine immer tiefere Entspannung erlangen, und die in alle unsere Lebensbereiche mit einfließen lassen. Aus dieser tiefen Entspannung, was unwahrscheinlich viel Kraft, Weisheit und Sinnlichkeit beinhaltet, leben wir dann unsere Partnerschaft, unsere Berufung und Aufgaben im Alltag, die man damit viel leichter und in ständiger Transformation erfüllen könnte und leben. Mit Tantra Yoga lernen wir, wie Energien bewusst zu lenken und uns bewusst in eine Transformation hineinzugeben. Man transformiert dadurch die Dualität durch ein bewusstes Machen in der Harmonie, in der Einheit, in der Kraft, Wohlstand und/oder Gesundheit. Tantra Yoga wirkt auf der physischen wie auch auf der metaphysischen Ebene. Tantra Yoga hilft uns, natürlicher mit unserem Körper, mit unserer Lust, mit unserer Männlichkeit und Weiblichkeit umzugehen. Die inneren Energien anzuschauen und fließen zu lassen und sie auch zu lenken. Durch die Nacktheit in den Übungen kann dann auch das Außen mit dem Innen verbunden und erkannt werden. Somit wird auch die Sexualität feinfühliger, achtsamer und gefühlsintensiver. Mit Tantra Yoga erlernen Sie Techniken und Übungen, mit denen Sie in der Partnerschaft lange, lustvolle und energetische Sexualakte leben könnten. Es ist nicht mehr das so, während weniger als zehn Minuten miteinander schlafen. Tantra Yoga hilft der Partnerschaft und der Sexualität, präsent Energien zu lenken, sich selber und den Partner oder die Partnerin wahrzunehmen, und dabei immer bei sich bleiben zu können, immer sich und seinen Körper und diese Lust und Kraft zu fühlen, dabei Energie zu bekommen und andere zu geben.

Tantra Yoga – was ist das?

Die ideale Zeit, um Tantra Yoga zu üben, ist der frühe Morgen während dem Sonnenaufgang, oder am frühen Abend während dem Sonnenuntergang. Trinken Sie vor dem Üben eine Tasse Tee oder ein Glas Wasser, und nehmen Sie dann eine Dusche oder ein warmes Bad. Reinigen Sie am Morgen auch die Zunge und die Nasenlöcher. Wie das geht, erlernen Sie ebenfalls in unseren Gruppen. Fangen Sie anschließend locker mit einer Meditation an und der ersten Asanas – Asanas, was soviel wie „Körperstellungen“ heißt. Viele Körperstellungen sind nach Tieren benannt, nach Vögeln, Schlangen und anderen Geschöpfen. Die Körperstellungen könnten uns eventuell dazu dienen, Kontakt aufzunehmen mit früheren Formen von unserem evolutionären Erbe. Vor allem aber dienen die Stellungen natürliche Kräfte und Elemente in uns zu verbinden.

 

Viele tantrische Liebesstellungen basieren auf einer Lebensform, die ganz anders ist, als die unsere. Wenn die Energien im sexuellen Tantra Yoga gelenkt und ausgetauscht werden, erlangen wir damit eine Resonanz, die weit über die Dimensionen unserer Welt hinausgehen. Auch die Energiezentren, Chakras genannt, sind in der yogischen Tradition entdeckt worden. Jedes dieser sieben Haupt-Chakras trägt ein spezielles Grundthema, mit denen in den Übungen dann gearbeitet werden kann. Mit der Zeit wird die Wahrnehmung immer feiner und Sie könnten ganz tiefliegende Blockaden oder Hürden von selber auflösen. Durch das Lenken dieser Energien in den Einzel- oder Partner-Asanas kann man damit mehr Klarheit im Leben erreichen.

 

Im Tantra Yoga werden auch die ganz normalen Reinigungsübungen aus den Patanjali-Yoga-Sutras geübt, wie zum Beispiel Augen-, Nasen-, Darm- oder Zungenreinigung. Über die ganz fortgeschrittenen tantrischen Methoden wie zum Beispiel Urin in die Blase aufziehen und so weiter, erzähle ich Ihnen ein anderes Mal. Allenfalls interessiert Sie jedoch auch unser Podcast über die tantrische Intimpflege, den Sie in unserem kostenlosen Blog hören können. Wenn Sie die Übungen körperlich real durchführen, werden Sie bemerken, dass es sich immer leichter und besser fühlt. Auch Ihre Geschicklichkeit und innere Bewusstheit mit der subtilen Ebene vom Körper bringen Sie ins Eins mit Ihnen und dem Göttlichen.

 

Es würde mich freuen, wenn ich Sie einmal an einem Tantra Yoga-Abend in einem unserer Intensivseminaren, in einer Tantramassage oder einem Coaching kennenlernen darf. Vielen Dank fürs Zuhören und Ihr Interesse und bis zum nächsten Mal.

 

Und hier noch der Orginal-Podcast:

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