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Was bedeuten die verschiedenen Yantras?

Yantras dienen haupsächlich der Verehrung bzw. Ehrerweisung. Diese Verehrungen sind im Hinduismus und Buddhismus ein tägliches Ritual und gehören in jeden religiösen Alltag. Die Lehre klassifiziert die Yantras in 5 Typen:

1. Bhoo Prishth Yantra:
Die Bhoo Prishth Yantras sind aus verschiedenen Materialien und im speziellen auch aus Materialen wie Erde, Holz, etc. Deshalb können wir hier ebenfalls noch unterscheiden in:

  1. Yantras welche gezeichnet bzw. aufgehäuft sind auf der Erde, mit Sand, Steinen, etc. Diese Yantras beinhalten auch Vern- und Bija-Mantras.
  2. Yantras welche in Materialien geschnitzt sind.

2. Meru Prishth Yantra:
Die Meru Prishth Yantras haben Formen wie Berge bzw. Pyramiden. Breit am Boden, in eine Spitze laufend. Diese Yantras sind ebenfalls angehäuft bzw. erhoben.

3. Patel Yantra:
Die Patel Yantras sind eigentlich das Gegenteil der Meru Prishth Yantras. Sie sind nach innen verlaufend, sozusagen eine Pyramide nach innen oder ein Dreieck auf dem Kopf. Patel Yantras sind geschnitzt.

4. Meru Parastar Yantra:
Die Meru Parastar Yantras sind geschnittene Yantras.

5. Ruram Prishth Yantra:
Die Ruram Prishth Yantras habe eine Form eines Rechtecks am Boden und einer Schildkröte auf der Spitze.

Jedes Yantra hat einen anderen Zweck und eine andere Absicht. So werden die einen auf dem Körper, um den Arm getragen, die anderen auf die Kleidung gezeichnet und wiederum andere nur betrachtet und/oder angebetet. In Indien sind Yantras auch Bestandteil eines Tempels und dienen Zeremonien und Ritualen. Beispiele hierfür sind das Gayatri Yantra, in Gujrat im Bahu Chari Mata Mandir Tempel oder das Beesi Yantra im Amba Maata Tempel. Das Beesi Yantra finden wir auch im Mehboob Mian Tempel in Baghdab Shariff und im Jama Masjid Tempel in Agra.

1. Sharir Yantra:
Die erwachte Kundalinienergie fliesst durch 6 Chakras (Energiezentren) im Körper. Jedes Chakra hat ein eigenes Yantra, welches spezifische Mantras beinhaltet. Diese Yantras werden jeweils direkt auf dem Körper getragen und die jeweiligen Mantras dazu rezitiert. Damit kann die betreffende Person sich auf die jeweilige Energie konzentrieren und ihr Ziel damit spezifiziert erreichen. Diese Yantras werden Sharir Yantras genannt.

2. Dharan Yantra:
Die Dharan Yantras werden auf dem Körper getragen. Die Körperstelle variert nach Yantra und Bedürfnis. Zusätzlich werden vom Tragenden noch die zum Yantra gehörenden Rituale praktiziert.

3. Aasan Yantra:
Die Aasan Yantras sind die Turbo Yantras. Mit diesen Yantras werden schneller gewisse Resultate erzielt und Bedürfnisse erfüllt. Aasan Yantras werden manchmal unter Häuser- und/oder Tempelfundamente gezeichnet. Die Aasan Yantras werden oft in der Sadhana Praxis verwendet, welche die Absicht der schnellen und direkten Zielerrreichung hat.

4. Mandal Yantra:
Das Mandal Yantra wird in einer Gruppe von 9 Personen geübt und durch die Sitzordnung wird das Yantra gebildet. Die eine Person sitzt in der Mitte, vier im zweiten Kreis in den 4 Himmelsrichtungen (Osten, Süden, Westen, Norden) und 4 im dritten Kreis in den Zwischen-Himmelsrichtungen (Süd-Ost, Süd-West, Nord-West, Nord-Ost). Die Person im Zentrum rezitiert das Ishat-Mantra, während die anderen Teilnehmenden gleichzeitig weitere individuelle Mantren rezitieren.

5. Puja Yantra:
Die Puja ist das tägliche Verehrungs- und Vergötterungsritual. Wie dies vielleicht auch als tägliches Gebet bei uns bekannt ist. Das Puja Yantra wird für dieses Verehrungsritual im Daheim oder in Tempel aufgebaut. Es gibt auch hier verschiedene Yantras, je nach Zweck und Bedürfnis. Diese können nach den verschiedenen Planeten oder Gottheiten gebaut sein. Die Puja Yantras können in 5 Gruppierungen gegliedert werden:

  1. Zum Üben und Praktzieren des Verehrungsrituals, ist dieses Yantra in Form von Zahlen aufgebaut um das Idol zu verehren. Während das Yantra in Form von Zahlen betrachtet wird, werden die Zahlen auch als Mantra rezitiert. Ein Beispiel: Muslims schreiben und rezitieren „786“ für das Wort bzw. bzw. Gottheit: „Bisham Allah“.
  2. Der Name der Gottheit wird in die Mitte des Yantras geschrieben und mit Mantren während der Puja rezitiert.
  3. Einige Yantras werden durch das Aufschreiben und Zeichnen des Mantras gebildet. Hierfür kann das ganze Mantra, das erste Worte des Mantras oder nur das Bija-Mantra geschrieben werden.
  4. Ein Bild, Foto oder eine Zeichnung der jeweiligen Gottheit oder überirdischen Wesen wird für die Puja aufgehängt und dient hier als Yantra.
  5. Farben-Yantras welche die jeweilige Halb- oder Ganzgötter symbolisieren.

6. Chhatar Yantra:
Die Chhatar Yantras werden unter Hüten, Caps, Turban´s oder in der Hosentasche getragen.

7. Darshan Yantra:
Die Darshan Yantras werden von Schülern spiritueller Lehrern getragen. Diese Yantras geben Ermächtigung und den persönlichen Erfolg sich mit dem jeweiligen Thema zu identifizieren. Es gibt auch verschiedene Orte, wie der Tempel von Lord Jagannath in Puri und der Sri Nath Devar Tempel, in denen Darshan Yantras aufgebaut sind um den Menschen Frieden zu sichern.

 

Beitragsbild-Quelle: https://serconcientes.blogspot.ch/
Quellennachweise: Secrets of Yantra, Mantra und Tantra.

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