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Im März konnten wir in unserem Blog einen interessanten Beitrag über Qualität und Menge des Ejakulats lesen – eigentlich ein sehr untantrischer Ansatz! Denn im Tantra (und in verwandten Philosophien wie dem chinesischen Tao) geht ein Teil der Tradition davon aus, dass die Lebensenergie des Mannes direkt im Ejakulat zu finden ist. Deshalb dürfe der Mann nichts davon verschwenden und deshalb sei es auch absurd, die Menge zu erhöhen. Extreme Lehren gehen sogar davon aus, dass ein Mann gar nie ejakulieren dürfe, um seine Energie nicht zu verlieren. Jedoch nun alles der Reihe nach …

Antike indische und chinesische Lehren über den Aufbau des Menschen gehen davon aus, dass die wichtigste, stärkste Energie des Menschen sich in der sexuellen Energie zeige. Bei den Männern manifestiert dies sich besonders auch in der Samenflüssigkeit. Gemäss den strengeren Auslegungen dieser Theorie verliert ein Mann mit jedem Samenerguss wichtige Lebensenergie, die er dann nicht mehr für andere schöpferische und konstruktive Tätigkeiten einsetzen könne. Deshalb predigen sie, dass ein Mann wenig – bis gar nicht mehr – ejakulieren dürfe. Dies führt zum für uns ungewohnten Konzept des internen Orgasmus („injakulieren“) oder eines (Ganzkörper-)Orgasmus, der überhaupt nicht mehr mit der Ejakulation gekoppelt ist.

Was steckt hinter der Ejakulationskontrolle?

Abgesehen von diesem theoretischen Überbau gibt es noch weitere praktische Gründe, warum sich ein Mann etwas genauer mit diesem Konzept befassen sollte. Denn wer kennt das nicht? Der Orgasmus kommt schnell und plötzlich, der eben noch grosse stolze Lingam sinkt erschöpft zusammen, wird schlaff und empfindlich. Nicht nur der Penis, der ganze Mann wird schlapp, müde oder sogar melancholisch. Die soeben aufgebaute magische Verbindung zur Partnerin bricht ab, der Kontrast zum siebten Himmel vor ein paar Sekunden ist frappant. Aus weiblicher Sicht sieht es noch trauriger aus: Frauen brauchen üblicherweise deutlich länger, bis sie erregt sind und richtig in Fahrt kommen. Zu häufig ist das Spiel leider schon wieder aus, bevor die Frau überhaupt bereit ist, sich wirklich zu öffnen und mit dem Partner neue Höhen zu erkunden.

Aus diesem Grund müsste sich jeder Mann, dem etwas an seiner Partnerin liegt, mit Ejakulationskontrolle beschäftigen. Mit etwas Training schafft er es, seinen Orgasmus länger hinauszuzögern oder sogar komplett zu kontrollieren, um das gemeinsame Erlebnis länger zu geniessen oder erst überhaupt zu ermöglichen. Übungen dazu gibt es viele: Die meisten drehen sich um mentale Konzepte und Entspannung, um Atem- und Körperübungen. Es geht hier zuerst einfach einmal darum, sich um die eigenen Gefühle und Empfindungen zu kümmern, die Erregung dann von der Genitalregion aus im ganzen Körper zu verteilen, um so in einen „körperlichen Dialog“ mit der Partnerin eintreten zu können. Es müssen keine stundenlangen abgehobenen Übungen sein, schon ein bisschen Übung in der Selbstliebe oder mit der Partnerin wirken Wunder. Deine Partnerin wird den Unterschied bemerken, kann sich ebenfalls entspannter auf dich einlassen, und Ihr werdet gemeinsam neue Höhen erleben.

Was steckt hinter der Ejakulationskontrolle?

Es muss ja nicht gleich die radikale asketische Version sein, welche jede Ejakulation komplett verbietet. Eine Challenge von 14 Tagen oder 30 Tagen ohne Ejakulation ist eine tolle Erfahrung. Versuch mal, dies mit einigen Übungen durchzuziehen und lass Dich überraschen, in welchen anderen Lebenssituationen Du Dich anders fühlen wirst! Es ist erfrischend. Zudem gibt es Erfahrungen die beweisen, dass durch die Ejakulationskontrolle die Spermamenge ebenfalls erhöht und beeinflusst wird 😉

 

Was steckt hinter der Ejakulationskontrolle?

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